Suche starten
 

HomeParentMagazinParentSportwagen-DatenbankParentChrysler/Dodge Viper SRT-10
Chrysler/Dodge Viper SRT-10
Debüt 2004
Technische Details
Hersteller Chrysler/Dodge
Baureihe Viper
Typ Viper SRT-10
Bauzeit ab 2004
Hubraum 8285 cm³
Bohrung/Hub 102.4 / 100.6 mm
Leistung 506 PS / 372 KW
bei 5.600 U/min
Drehmoment 711 Nm
bei 4.200 U/min
Gewicht 1536 kg (leer)
Leistungsgewicht 3.04 kg / PS
0 - 100 km/h 4.2s
0 - 160 km/h 9.3s
0 - 200 km/h 14.2s
Vmax306 kmh





Redaktionsservice
Sie möchten diesen Artikel verwenden?

redaktionsservice.pdf (84 KB)
Chrysler/Dodge Viper SRT-10
Zwei Überlegungen verdankt der Viper seine Existenz: Zum einen stand seinen Vätern bei Chrysler der Sinn nach einem bärenstarken Vorzeigeauto, das imstande war, einen schon leicht angejahrten Rekord vom Sockel zu kippen: die 15 Sekunden eines Shelby Cobra von null auf hundertsechzig und zurück. Dieser Gewaltakt entsprach nicht unbedingt dem Gusto zartbesaiteter Mitfahrer und den Gepflogenheiten im amerikanischen Straßenverkehr, lieferte aber immer Stoff für eine gute Story und ließ sich trefflich vermarkten. Zum anderen sollten neue Fertigungsmethoden die Kosten nicht nur dieses Modells verringern helfen. Ein Concept Car auf der North American International Auto Show in Detroit ab 4. Januar 1989 löste lebhafte Nachfrage aus. Ein völlig unabhängiges Team machte sich an die Arbeit manchmal rund um die Uhr, und im Mai 1990 kündigte Chrysler an, der Viper werde mit einem Aluminium-V10 in die Serie gehen. Als hilfreich erwies sich der telegene Auftritt als Pace Car ein Jahr später in Indy mit dem hurtigen Denkmal Carroll Shelby am Lenkrad. Im Dezember 1991 rollte an der Detroiter New Mack Avenue der erste Kunden-Viper RT/10 vom Band, in Rot – Schwarz als zweite Farbe folgte erst 1993. Smaragdgrün und Gelb erweiterten das Spektrum ein Jahr später. In der Tat verfügte der Viper über den bösen Biss der gleichnamigen Giftschlange und stach denn auch den 1967 verblichenen Artgenossen wie geplant aus. Sein Achtliter, im Grunde ein V8 mit einem Anbau von zwei weiteren Zylindern, sonst jedoch von traditioneller US-Architektur mit einer zentralen Nockenwelle, war mit 450 PS der größte und stärkste Motor in einem amerikanischen Produktionssportwagen. Ein handgeschaltetes Sechsganggetriebe vermittelte seine Potenz angemessen, aber etwas hakelig an die Hinterachse weiter. Im Unterschied zu dem tückischen Reptil hingegen gab sich der automobile Viper durchaus gefügig, im Alltagsgebrauch zumal, wenn neun Zehntel seines Potentials sowieso unangetastet blieben. Sein Chassis galt als eines der steifsten in der Geschichte des Genres, ein Rohr-Kastenrahmen mit einer Zentralträgerstruktur und doppelten Dreieckquerlenkern vorn und hinten, an denen 18-Zoll-Räder mit maßgeschneiderten massiven Michelin-Pneus Typ Pilot Sport hingen. Die belüfteten Bremsen mit Scheiben von 330 mm Durchmesser langten notfalls unerbittlich zu. Die Wettbewerbsversion GTS-R (ab 1995) mit bis zu 750 PS heftete die FIA GT2-Meisterschaft 1997 sowie den Klassensieg in Le Mans im folgenden Jahr an die Fahnen des Unternehmens, gebührend gefeiert mit einer Sonderedition von 100 verkehrstauglichen GT2 Championship Edition Viper und einer weiteren, deren Namen ACR (für American Club Racer) Programm war. Bereits 1996 hatte sich dem Kunststoff-Roadster RT/10 das Coupé GTS zugesellt, sehr ähnlich und doch zu 90 Prozent anders, vor allem verbindlicher und ein ganzes Stück leichter: Der GTS mit Klimaanlage wog einen Zentner weniger als der RT/10 ohne. Inzwischen aus marktstrategischen Gründen auf das Daimler/Chrysler-Label Dodge umgeflaggt, wurde der Viper im Herbst 2002 als neue offene Variante SRT-10 zunächst in den USA ausgeliefert. Sie war zwar mit einem Cabrioverdeck anstelle des bisherigen Stofffetzens und auch sonst mit einem dünnen Dublee von Zivilisation bedeckt, stand aber mit 8,3 Litern Hubraum und 506 PS noch stärker im Saft. In Heft 19 des Jahrgangs 2002 von auto motor und sport bemäkelte Redakteur Thomas Fischer zwar die "weichgespülte neue Form" des SRT-10, berichtete aber auch sehr angetan vom Walten des "unruhig grummelnden V10". Schon im Leerlauf nach dem Drücken eines roten Starterknopfs hätten dessen Lebensäußerungen "einem Erdbeben geglichen". Grundpreis: € 105.000

Verwandte Themen

Sportwagen Datenbank


Youtube Videos
Name: Corvette C6 vs. Viper SRT-10
Tags: corvette c6 vs viper srt10
Kategorie: Drift, Rennen, Rennstrecke, Sound, Vergleich
Hersteller: Chrysler/Dodge, Corvette
Autotypen: Viper SRT-10, Corvette (C6)
Beschreibung:
Fifth Gear lässt die Corvette C6 auf der Rennstrecke gegen Viper SRT-10 antretten.
Länge: 6:23 Minuten


Name: 9 SuperSportwagen im Highspeedtest
Tags: ferrari gt slr bugatti veyron lamborghini aston martin porsche mercedes
Kategorie: Sound, Vergleich
Hersteller: Porsche, McLaren, Lamborghini, Ford, Ferrari, Corvette, Chrysler/Dodge, Bugatti, Aston Martin
Autotypen: 911 (997) Turbo, SLR McLaren, Murciélago LP640, GT, 599 GTB Fiorano, Z06, Viper SRT-10, EB 16.4 Veyron, Vanquish
Beschreibung:
auto motor und sport bittet 9 Superspotwagen zum Highspeedtest!
Länge: 8:22 Minuten


Community

  Jetzt kommentieren

  Jetzt Userbilder uploaden


Hier anmelden und eigene Bilder hochladen
Quicklinks

User Login
Benutzername
Passwort

eingeloggt bleiben

Sportwagen-Datenbank Lexikon
Hersteller
Debüt
Modell
Sportwagen anzeigen | Auto anzeigen
BMW Z4 3.0 Cabrio
BMW Z4 3.0 Cabrio im Sportwagen - Lexikon - Datenbank

Ferrari Vermietung, Ferrari mieten und selber fahren
Detroit 2010 Girls in der autogericke.de Bildershow
Detroit 2010 Girls
Detroit 2010 Girls in der autogericke.de Bildershow

Topten
Beschleunigung (0-100 km/h)
1.Bugatti EB 16.4 Veyron
2.Saleen S7 Twin Turbo
3.SSC Ultimate Aero TT
 
Weitere Werte...

Newsletter
Name
E-Mail
Newsletter Abonnieren





Anzeige





Sportwagen Datenbank Automarkt F1Total.com - Formel 1